Teil 2 - Content optimieren
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Teil 2 - Inhalt optimieren

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2. Schlüsselwörter

Schlüsselwörter, auch oft als Keywörter bezeichnet sind die Suchwörter über die man in Suchmaschinen gefunden werden will. Der Content sollte auf ein paar dieser Suchwörter hin optimiert werden. Am besten sucht man sich ~ 3 Wörter bzw. Wortkombinationen aus, mit der die Webseite gefunden werden soll. Je weniger desto besser. Diese bringt man mindestens 3 mal im Inhalt unter und sollte dazu Punkt 7 beachten. Da Google auch schaut ob Synonyme und verwandte Begriffe verwendet werden, müssen diese ebenfalls im Content untergebracht werden.
In den nächsten Punkten geht es darum diese Schlüsselwörter an den richtigen Stellen unterzubringen

3. Überschrift

Die erste Überschrift muss die h1 sein. Werden weitere Überschriften genutzt, so müssen diese der Reihenfolge nach genutzt werden, wenn man Google nicht ärgern und dafür bestraft werden will. Die h1 Überschrift darf immer nur 1 mal pro Seite vorkommen, die h2 kann mehrmals vorkommen, wenn mehrere Überschriften die gleiche Wertigkeit haben. Soll die h2 Überschrift eine Unterüberschrift erhalten, wird das mit h3 umgesetzt. Immer schön der Reihe nach von h1 – h6, je nachdem wie viele benötigt werden.

Wird in der Überschrift das, bzw. die Suchwörter genutzt, verteilt Google dafür einen deutlich größeren Bonus als wenn das Wort nur im Text, Titel oder URL steht.
Man kann sagen: Je wichtiger die Überschrift, desto größer der Bonus.
Wobei ich erwähnen muss, dass die h1 Überschrift nicht mehr so zählt wie früher, wer weiß ob die überhaupt noch viel bringt. Google hat erkannt, dass viele so versuchen ihre Seite zu puschen. Eine h2 Überschrift scheint inzwischen deutlich mehr zu bringen.

Beim Thema Überschriften zu beachten:

4. Rechtschreibung und Grammatik

Eine gute SEO Methode war früher, dass man absichtlich Wörter falsch geschrieben hat um mit Vertipper oder durch mangelnde Rechtschreibkenntnisse bei der Suchwort Eingabe an Besucher zu kommen. Google schaut nun ganz genau, ob es Rechtschreibfehler gibt und ob das nur ein Einfall ist oder gar böse Absicht sein könnte.
Um nicht negativ aufzufallen, sollte man auf jeden Fall die Rechtschreibprüfung nutzen um Fehler zu vermeiden.
Übrigens macht Google inzwischen einen Vorschlag mit der richtigen Schreibweise, wenn ein Wort fehlerhaft eingegeben wurde und zeigt bei vielen falsch eingegebenen Wörtern stattdessen nur die Ergebnisse mit der richtigen Schreibweise an. Es gibt sie noch, die Ergebnisse mit falscher Schreibweise, aber es hat deutlich abgenommen.

Dadurch, dass viele beim optimieren der Webseite versuchen massenhaft Suchwörter unterzubringen, leidet die Grammatik sehr darunter. So entstehen dann kaum noch lesbare Sätze mit fehlenden Satzbauteilen oder es werden Satzzeichen wie das Komma in Massen genutzt um die Wörter alle aufzählen zu können. Google gibt nicht umsonst den Rat, auf gute Grammatik zu achten um nicht abgestraft zu werden. All zu schwer ist so etwas auch für eine Suchmaschine nicht, um das zu erkennen.

5. Formatierung

Mit der Formatierung von bestimmten Wörtern kann man bestimmte Wörter bedeutender erscheinen lassen, so dass Suchmaschinen diese Wörter für relevanter halten.
Das wichtigste ist dabei die Formatierung fett. Ein fett geschriebenes Wort hebt dieses Wort in der Bedeutung eines Text hervor und vermittelt den Eindruck wichtig zu sein.
Weiter gibt es noch kursiv und unterstrichen, die aber nicht soviel bringen wie fett. Bei unterstrichen Wörtern wird meist ein Link erwartet und sollte am besten nicht für die Optimierung genutzt werden.

Nun könnte man auf die Idee kommen, den ganzen Text oder große Teile des Textes fett zu schreiben. Viel hilft viel. Aber wie man sich denken kann erreicht man damit genau das Gegenteil und wertet so seine ganze Webseite insgesamt ab, anstatt in der Gunst der Suchmaschine zu steigen. Daher sollte man nur mit Bedacht ein paar wenige wichtige Wörter formatieren.

6. Bilder

Google ist es leider nicht möglich eine Website so zu sehen wie ein Mensch. Daher hat Google große Probleme zu erkennen was ein Bild anzeigt und ist daher auf die Hilfe des Webmasters angewiesen. Das einzige was Google tun kann, ist den Text der sich im Bereich des Bildes befindet auszuwerten. Für alles weitere benötigt Google die Hilfe des Webmasters. Der sollte dem Bild einen Alt-Text hinzufügen und den Namen der Bilddatei so benennen, dass er etwas mit dem Bildinhalt zu tun hat. Der Alt-Text sollte das Bild möglichst genau beschreiben. Laut Google sollte man auch über eine extra Bilder XML Sitemap nachdenken und extra für Google erstellen

7. Keyworddichte

Wie oben schon erwähnt, funktioniert das mit der Keyworddichte von 3 -5 % nicht mehr so wie früher. Mit den genannten 3 – 5 % wird man inzwischen meist von Google negativ bewertet, weil in Wirklichkeit das Suchwort viel öfters im Text vorkommt. Nur ist nicht alles für den Leser direkt sichtbar. Im Titel, URL, Links und Beschreibung kann das Wort auch vorkommen und wenn jemand Suchmaschinen Optimierung betreibt, dann ist das auch sicher der Fall.
Die Anzahl wie viel Prozent die Keyworddichte betragen darf, ist kein fester Wert und kann sich von Wort zu Wort unterscheiden. Je nachdem wie viele Synonyme existieren kann die Grenze mehr oder weniger hoch liegen.

Um keine Probleme zu bekommen sollte man vorsichtig mit dem auffüllen des Textes mit Suchwörtern sein.
Die Keywortdichte sollte geprüft werden. Am besten nicht mehr als 3 %, noch besser sind ca. 2 %.

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