Einstelllungen und Möglichkeiten Wordpress als CMS Teil 2
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WordPress als CMS Teil 2 – Backend Einstellungen

Nachdem WordPress im ersten Teil (WordPress als CMS Teil 1) installiert wurde, geht es hier im zweiten Teil um die verschiedenen Einstellungen und Möglichkeiten die WordPress bietet.

Das Dashboard, Frontend und Backend

Wer sich als Admin in seine WordPress Seite, bzw. Blog einloggt, der landet im Dashboard. Dabei handelt es sich um den Admin-Bereich von WordPress. Über das Dashboard hat man auf alle Funktionen und Einstellungen Zugriff, die WordPress zur Verfügung stellt. Es handelt sich dabei um eine Übersichtsseite, die oben rechts bei Optionen einblenden auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann.

Bei den verschiedenen CMS (Content-Management-System) wird für den Admin-Bereich häufig das Wort Backend verwendet. Damit ist die Rückseite einer Website gemeint, die hintere Seite die ein Besucher nie zu sehen bekommt. WordPress bezeichnet die Übersichtsseite vom Backend als Dashboard.

Wenn es eine Rückseite gibt, dann gibt es auch eine Vorderseite. Die wird als Frontend bezeichnet. Das ist das, was ein Website Besucher zu sehen bekommt, wenn er eine Webseite wie diese hier aufruft.

Das Menü von WordPress und die Einstellmöglichkeiten

In unserer Schaltzentrale von WordPress, dem Backend, sehen wir auf der linken Seite das WordPress Hauptmenü. Darüber gelangt man zu allen Einstellmöglichkeiten, die zur Verfügung stehen.
Am besten klickt man sich erst einmal durch alle Menüpunkte durch und verschafft sich einen Überblick. Im Grunde bedarf das keiner Erklärung, da alles selbsterklärend ist. Falls doch Erklärungsbedarf besteht, dann kann eine Erklärung oben rechts mit Hilfe  eingeblendet werden.

1. Dashboard

Dieser Menüpunkt beinhaltet zweit Punkte. Einmal Home und einmal Aktualisierungen. Wird Dashboard oder Home angeklickt, so wird man zum Dashboard geführt, unserer Startseite der Administration.

Der Punkt Aktualisierungen führt uns zur Update Seite. Hier werden die neusten Updates angezeigt, die zur Verfügung stehen. Diese werden für drei verschiedene Bereiche angezeigt, das sind WordPress, Plugins und Themes. Sobald eine Aktualisierungen zur Verfügung steht, wird diese hier aufgeführt. Der Sicherheit wegen sollte man ständig die Updates die angeboten werden installieren.

2. Artikel

Alle Artikel werden an dieser Stelle verwaltet. Artikel sind bei WordPress die Blogbeiträge. Hier werden alle Artikel verwaltet. Dazu gehört das Erstellen, Ändern und Löschen eines Artikels. Weiter lassen sich hier die Kategorien und Schlagworte verwalten. Wird ein Artikel erstellt, muss dieser einer Kategorie zugeordnet werden. Wird das nicht gemacht, landet der Beitrag automatisch in der Kategorie Allgemein.

3. Mediathek

Es werden die verschiedenen Medien, wie z.B.: Bilder, Video oder Audio verwaltet und aufgelistet.

4. Links

Hier können (bzw. konnten) die Links zu anderen Seiten verwaltet werden, die im sogenannten Blogroll angezeigt werden. Dabei handelt es sich um eine Liste mit fremden Websites, die meistens in einem der Menüs eingeblendet wird. Hier können Themenverwandte Seiten, andere interessante Blogs oder Lieblingseiten aufgelistet werden. Einige verwenden das auch dazu Geld zu verdienen und bieten diese Links gegen Bezahlung an oder nutzen das zum Linktausch z.B. zur Suchmaschinen Optimierung. Dem aktuellen Stand nach sehen das die Suchmaschinen, ganz besonders Google nicht mehr gerne und strafen einen dafür ab, wenn zu viele Links vorhanden sind, die nicht zum Thema der Webseite passen. Da dieser Suchmaschinen Trick nicht mehr funktioniert und nun das Gegenteil bewirkt, gibt es die Links des Blogrolls ab WordPress Version 3.5 nicht mehr.

5. Seiten

Seiten werden bei diesem Menüpunkt verwaltet, erstellt, geändert oder gelöscht. Wer seiner Website kein Aussehen eines Blogs geben will, sondern wie eine statische Seite wirken will, der benutzt Seiten zum erstellen seiner Webseiten. Dies ist auch der Punkt um den es hauptsächlich in dieser Anleitung geht, wenn man WordPress nicht als Blog, sondern als gewöhnliches CMS wie Joomla verwenden will.

6. Kommentare

Kommentare können hier wie Artikel und Seiten verwaltet werden.

7. Design

Dieses Menü ist recht umfangreich und regelt das Aussehen der Website in allen Punkten. Abhängig vom Theme, können sich die Menüpunkte vom Namen her unterschieden. Zusätzliche Punkte für noch mehr Anpassungen sind je nach installiertem Theme möglich.

8. Plugins

Der Funktionsumfang von WordPress kann ähnlich wie bei Browsern wie z.B. Opera oder Firefox durch Plugins erweitert werden. Erweiterungen können installiert, gelöscht, deaktiviert und mit einem Editor bearbeitet und angepasst werden

9. Benutzer

Hier können die Benutzer verwaltet werden, die angemeldet sind

10. Werkzeuge

Bietet verschiedene Werkzeuge an sowie Import und Export Funktion

11. Einstellungen

Hier werden alle Einstellungen vorgenommen, die nichts mit dem Design der Seite zu tun haben. Sind Plugins installiert, so werden die Plugins hier ebenfalls aufgeführt mit den Einstellungen, die möglich sind.

12. Menü einklappen

Mit dem Pfeil kann das Menü verkleinert, oder vergrößert werden, indem die Bezeichnungen ein- bzw. ausgeblendet werden.

Neben dem Hauptmenü auf der linken Seite gibt es weitere Menüpunkte. Ganz unten und links oben über dem Dashboard ist das WordPress Symbol mit verschiedenen WordPress Seiten verknüpft. Im Punkt Über WordPress der über das WordPress Symbol aufrufbar ist, kann nachgelesen werden, was neu in der aktuell installierten Version dazu gekommen ist.

Daneben kann die Website besucht werden. durch anklicken landet man auf der Startseite.
Weiterer Punkt ist zum Kommentare verwalten, sowie Neu um einen neuen Artikel, Seite, Link, Datei oder Benutzer zu erstellen.
Befindet man sich auf einer Seite, erscheint ein weiterer Link: Seite ansehen
Damit kann die gerade bearbeitete Seite betrachtet werden. Bei Beiträgen ist das genauso.
Rechts oben kann sich der Benutzer ausloggen

Einstellmöglichkeiten im Frontend

Als nächstes wechseln wir in das Frontend, dafür klicken wir oben auf unsere Website URL rechts neben dem WordPress Symbol. Zu sehen ist nun das Frontend, wie es die Besucher zu sehen bekommen, aber mit kleinen Unterschieden.

Wir als Admin können oben unseren Balken mit dem WordPress Symbol und verschiedenen Links sehen, den wir aus dem Backend kennen, sowie ein kleines Edit beim Beitrag. Sollte das Theme in deutscher Sprache sein, kann statt Edit das auch Bearbeiten heißen. Stellt man beim betrachten der Webseite fest, dass ein Fehler vorhanden ist, kann so schnell der fehler entfernt werden. Zusätzlich sehen wir in unserem Balken oben Seite bearbeiten und ganz rechts ein Bild von einer Lupe zum suchen. Die anderen Menüpunkte mit den Einstellungen die wir aus dem Backend kennen, finden wir wenn wir auf die URL unsere Website im Balken gehen. So ist es möglich schnell und direkt vom Frontend auf die verschiedenen Backend Funktionen zugreifen.